Wudang Ba Ji Quan

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Das heutige Ba Ji Quan (Faust der acht Extreme) wurde ursprünglich durch den verrückten daoistischen Wandermönch Lai Dao Shi unter dem Namen Ba Zi Quan (Faust der acht Zeichen) im 17. Jahrhundert begründet und basierte auf acht grundsätzlichen Fähigkeiten: |
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1. Zhan (Öffnen) 2. Jie (Zuvorkommen) 3. Guo (Umhüllen) 4. Kuo (Hüfteinsatz) 5. Tiao (Brückenarme) 6. Yun (Wolkenarme) 7. Ding (stützende Energie) 8. Ling (Wandlungsfähigkeit) |
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Später als verbotene Kampfkunst nur noch im Geheimen innerhalb von Familien und Klöstern praktiziert, war Ba Ji Quan offiziell nur noch den Leibwachen der chinesischen Kaiser erlaubt zu trainieren. |
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Die acht Extreme des Ba Ji Quan repräsentieren einerseits die acht Richtungen im Kampf, andererseits die acht im Kampf eingesetzten Körperteile Kopf, Schultern, Ellenbogen, Hände, Rücken, Hüfte, Knie und Füße. |
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Als vergleichsweise junge Kampfkunst vereint das sehr direkte, überfallartige Ba Ji Quan u. a. die Wurftaktiken des Tai Ji Quan, die Geradlinigkeit und Direktheit des Xing Yi Quan sowie Qin Na und Schläge aus dem Ba Gua Zhang in sich. Es wird vor allem durch Ellbogenstöße, sichere Stände, tiefe Tritte und das Brechen des gegnerischen Gleichgewichts charakterisiert. |
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Grundlage und wichtige Basis des Trainings sind neben dem Ba Ji Qi Gong die 'Neun Fäuste', welche insbesondere die richtige Kraftentwicklung, Schrittarbeit und Verwurzelung trotz flexibler Agilität schulen. Darüber hinaus existieren verschiedene Formen, wie z. B. Xiao Jia und Da Jia. |
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Eine weitere Charakterisierung des Ba Ji Quan lässt sich durch ein altes chinesisches Sprichwort ableiten: wen you tai ji an tian xia, wu you ba ji ding qian kun Taijiquan ist da, um den Frieden unter dem Himmel zu wahren, Bajiquan, um Himmel und Erde zu kontrollieren. |
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